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Termine

Bildungsforum, 21. & 22. September 2018 | Freiburg im Breisgau

21.09.18

in Zusammenarbeit mit 

 

Gemeinsam mit dem Zentrum für Lehrerfortbildung ZELF veranstaltet der hep verlag in den Räumen der Pädagogischen Hochschule Freiburg am 21. & 22. September 2018 das Bildungsforum »Individuell lernen – anders unterrichten«. Hochkarätige Referentinnen und Referenten sprechen in einer anregenden Atmosphäre über brisante Themen aus den Bereichen Lehren, Lernen und Erziehen. In spannenden Workshops werden innovative Lehr- und Lernkonzepte vorgestellt und neue Lösungen für den Unterrichtsalltag erarbeitet.

Während der ganzen Veranstaltung haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich auf der begleitenden Ausstellung über Innovationen und Trends aus dem Bildungsbereich zu informieren und am Büchertisch in den Publikationen des hep verlags zu stöbern.

Wann: Freitag & Samstag, 21. & 22. September 2018
Wo: Pädagogische Hochschule Freiburg, Kunzenweg 21, 79117 Freiburg im Breisgau | www.ph-freiburg.de

 

Programm

Freitag, 21. September 2018

ab 13.30 Uhr Empfang bei Kaffee & Snacks, Besuch der Ausstellung
15.00–15.30 Uhr Begrüssung & Eröffnung
15.30–16.30 Uhr Referat | Prof. Dr. Klaus Hurrelmann
16.30–16.45 Uhr Kaffeepause
16.45–18.15 Uhr hep-Talk, Thema: Motivation
ab 18.30 Uhr Sektempfang & Fingerfood mit Unterhaltungsprogramm

Samstag, 22. September 2018

08.30–09.30 Uhr Begrüßungskaffee, Besuch der Ausstellung
09.30–10.30 Uhr Referat | Prof. Dr. Gisela Lück
10.30–11.00 Uhr Kaffeepause
11.00–12.00 Uhr Workshoprunde 1
12.00–13.00 Uhr offerierter Stehlunch, Besuch der Ausstellung
13.00–13.30 Uhr Kurzreferat | Andreas Müller
13.45–14.45 Uhr Workshoprunde 2
15.00–16.00 Uhr Referat | Prof. Dr. Charlotte Klonk
ab 16.00 Uhr Kaffee & Kuchen, Aufbruchsstimmung

Moderation: Rahel Eckert Stauber

Während beider Tage: Ausstellung mit Innovationen und Trends aus dem Bildungsbereich, Marktplatz mit Werken des hep verlags

Die Teilnahme am Bildungsforum »Individuell lernen – anders unterrichten« kostet 179 Euro (Frühbucherpreis bis 31. Mai 2018: 149 Euro) und kann an die berufliche Weiterbildung angerechnet werden.

 

Anmeldeschluss: 2. September 2018 | Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eintreffens berücksichtigt.

 

Hauptreferate

Freitag, 15.30–16.30 Uhr

Individuell lernen – anders unterrichten. Warum eine neue Generation von Schülern eine neue Generation von Schulen benötigt

Prof. Dr. Klaus Hurrelmann

Samstag, 09.30–10.30 Uhr

Naturwissenschaftliche Bildung in der Grundschule und in der Orientierungsstufe

Prof. Dr. Gisela Lück

 

Samstag, 13.00–13.30 Uhr

Schonen schadet. Wie wir unsere Kinder verziehen

Andreas Müller

 

 

Samstag, 15.00–16.00 Uhr

Terror und Bilder. Zum Umgang mit Gewaltdarstellungen

Prof. Dr. Charlotte Klonk

 

 

 

hep-Talk

Drei Expertinnen und Experten unterschiedlicher Professionsbereiche referieren je 20 Minuten auf den Punkt gebracht zum selben Thema und stellen sich anschließend einer moderierten Diskussion mit dem Publikum.

› Thema: Motivation

Expertinnen und Experten:

  • Prof. Dr. Wiltrud Weidinger, Professorin für überfachliche Kompetenzen, Pädagogische Hochschule Zürich
  • Dr. Cindy Herold, Coach systemisches Management, SOL-Institut
  • Martina Voss-Tecklenburg, Trainerin Frauen A-Nationalteam Schweiz, Schweizerischer Fussballverband

 

Workshops

WS01: Prof. Dr. Rudolf Isler, Prof. Dr. Hans Berner, Prof. Dr. Wiltrud Weidinger: »Einfach gut unterrichten« – ein neues Lehrbuch für die berufspraktische Ausbildung und für die Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern

Im Workshop zeigen die Autorinnen und Autoren, wie das Buch »Einfach gut unterrichten« aufgebaut ist und wie man es verwenden kann. Ausgangspunkt ist ein Koordinatensystem von Lehr-Lern-Formen. Mit einer konkreten Übung, die an die berufs- bzw. lernbiographischen Erfahrungen der Teilnehmenden anschließt, soll ein Überblick über wesentliche didaktische Ansätze entstehen, die in der Publikation zur Sprache kommen. Anschließend wird erläutert, wie das Buch aufgebaut ist und wie man mit ihm in der Praxis, speziell auch anhand von Beispielen und Übungen, arbeiten kann. Schließlich können sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops selbst exemplarisch einen ersten Einblick in ein von ihnen gewähltes Kapitel verschaffen. Am Schluss gibt es Raum für einen Austausch über das Buch und für eine Diskussion über prägnante oder auch polarisierende Aussagen zum Thema »Was ist guter Unterricht?«.

WS02: Dr. Patrick Blumschein: Simulationsbasiertes Lernen

(Ausschreibung folgt in Kürze)

WS03: Jörg Ehrnsberger: Storytelling im Unterricht

Wenn Schülerinnen und Schüler fragen: »Und was hat das jetzt mit mir zu tun?« können »Stories« helfen, denn die Methode Storytelling ist weit mehr als nur »eine Geschichte zu erzählen«. Richtig eingesetzte »Stories« können Aufmerksamkeit wecken, eine Verbindung zwischen Lehrkräften und Lernenden herstellen, eine gemeinsame Basis schaffen. »Stories« können aber genauso gut selbst Wissen transportieren, so weiß die Gehirnforschung seit langem, dass wir am besten lernen, wenn möglichst viele Sinne angesprochen werden –  genau das passiert beim Lauschen einer Geschichte. Und: wir alle wissen, dass wir Neues dann am besten lernen, wenn wir an Bekanntes anknüpfen können. Der Workshop gibt einen praktischen Einstieg in das Storytelling in der Schule – machen Sie sich auf praktische Übungen gefasst!

WS04: Thomas Garaio: Spielend Programmieren lernen mit der OXOcard

In einer Zeit, in der die Vernetzung und Technologisierung weder vor dem Arbeitsplatz noch vor der Privatwohnung mehr Halt machen, braucht es mündige Konsumentinnen und Konsumenten, die Chancen und Gefahren dieser Entwicklung erkennen. Mit der OXOcard taucht man spielerisch in die Welt des Programmierens ein. Dies baut Ängste gegenüber der Technik ab und trägt zur Entwicklung der technologischen Mündigkeit bei. Der Workshop zeigt auf, wie mit der OXOcard Themen der Fächer Technik und Informatik auf spielerische Art vermitteln kann, ohne Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler zu überfordern.

› WS05: Armin Himmelrath: Fake News. Ein Workshop für Schule und Unterricht

Zwei Drittel der Jugendlichen halten Nachrichten, die sie in sozialen Netzwerken lesen, für grundsätzlich seriös – professionelle journalistische Medien schneiden deutlich schlechter ab. Die Folge: immer häufiger werden Lügen und Fake News als Wahrheit interpretiert. Schule als wichtiger Lern- und Lebensort darf sich dem Informationsverhalten von Kindern und Jugendlichen nicht verschließen: Ohne Medienkompetenz und Präventionsmaßnahmen geht es nicht. Dieser Workshop stattet Lehrerinnen und Lehrern mit hilfreichen Konzepten für den Umgang mit Fake News, aber auch mit zahlreichen konkreten Anregungen für Unterricht und Schulalltag aus.

 WS06: Karin Holenstein: Gehirn-gerechtes Lernen und Lehren mit Birkenbihl-Methoden

Viele Lehrkräfte und auch Lernende wünschen sich mehr Wirksamkeit und Nachhaltigkeit beim Lernen. Heute sind sie oft noch gefangen im Pauken und lernen meist im Widerspruch zu den aktuellen Erkenntnissen aus der Gehirnforschung. Karin Holenstein stützt sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse und beschreibt in ihrem interaktiven Workshop, wie gehirn-gerechtes Lernen und Lehren ermöglicht werden kann. Lernen kann Spaß machen und sowohl den Lernenden als auch den Lehrerinnen und Lehrern neue Horizonte eröffnen. Die Teilnehmenden werden verschiedene Lerntools selbst ausprobieren und praxistaugliche Anregungen in den Schul(ungs)alltag mitnehmen.

 WS07: Franz König: Kompetenzorientierung mit Portfolio

Mit dem steigenden Interesse am Kompetenzdiskurs in der Pädagogik und mit dem Einbezug von Kompetenzerwerb im Unterricht hat das Interesse an schulischer Portfolioarbeit in den letzten Jahren im deutschsprachigen Raum stetig zugenommen. Der Workshop zeigt die Möglichkeiten auf, wie didaktisch angeleitete Portfolioarbeit zum Kompetenzerwerb im Unterricht nachhaltig beitragen kann. Dabei werden neben einer Grundstruktur für den Unterricht, Praxisbeispiele aus den Stufen 3 bis 9, geeignete Aufgabenformate, Beurteilungsoptionen zur Portfolioarbeit und die Basis einer Portfoliodidaktik vorgestellt, wie sie im Buch »Kompetenzorientierter Unterricht mit Portfolio« ausführlich dargelegt werden.

WS08: Prof. Dr. Gisela Lück: Experimente zum Begreifen für die Grundschule und die Orientierungsstufe

Der Workshop bietet die Gelegenheit mit einfachen Haushaltsmaterialien ausgewählte naturwissenschaftliche Experimente selbst durchzuführen. Zugleich wird die kindgerechte naturwissenschaftliche Deutung zu den jeweiligen Experimenten erarbeitet.
An ausgewählten Experimenten werden exemplarisch Sprachförderaspekte herausgearbeitet (Be-greifen und Storytelling) und Möglichkeiten der Inklusion thematisiert.

WS09: Dr. Marcel Naas, Raphael Gschwend: Kompetenzorientierten Unterricht auf der Sekundarstufe I verstehen und gestalten

Der Begriff »Kompetenzorientierung« ist in aller Munde, da er Antworten auf ganz unterschiedliche pädagogische, didaktische und bildungspolitische Fragen verspricht. Zum einen impliziert er didaktische Antworten auf die Frage nach den richtigen Unterrichtsinhalten und -prozessen für eine zunehmend heterogene Schülerschaft, da »Kompetenz« immer individuell ist, zum anderen verspricht Kompetenzorientierung aber auch eine bildungspolitische Antwort auf die Forderung nach Bildungsmonitoring und messbarem »Outcome«. 
Im Workshop wird dieses Spannungsfeld aufgezeigt, wobei insbesondere auf Lernaufgaben als zentrales Element im kompetenzorientierten Unterricht der Sekundarstufe I eingegangen wird.

WS10: Felix Rauh: Fit und fair im Netz - Strategien zur Prävention von Sexting und Cyberbullying

Ständig klingelt, brummt und blinkt es. Überall sehen wir Menschen, die scheinbar nonstop an ihrem Smartphone kleben. Die Omnipräsenz des Internets ist Segen und Fluch zugleich und gehört zu den zentralen Herausforderungen bei der Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Während sich Lehrerinnen und Lehrer Eltern wünschen, welche die Mediennutzung ihrer Kinder eng begleiten, argumentieren Eltern, dass es sich bei Onlinekonflikten um die virtuelle Dimension von Turbulenzen handelt, deren Ursprung sie in der Schule verorten. Doch niemand der Involvierten kann die Herausforderungen im Alleingang meistern; eine Kooperation von Eltern, Jugendlichen und Schule ist gewinnbringend für alle. Wie können Eltern und Lehrkräfte Kinder und Jugendliche unterstützen, verantwortungsvoll in ein medial aktives Leben hineinzuwachsen? Wie können Jugendliche in den Prozess miteinbezogen werden und lernen, sich digital zu vernetzen, ohne sich zu verletzen? Der Autor stellt anhand der zum Buch gehörenden illustrierten Plakate sowie mit dem Workshop für Schulklassen hilfreiche Strategien vor.

WS11: Beat Schelbert: Begabungsförderung leicht gemacht

(Ausschreibung folgt in Kürze)

WS12: Christine Trachsler: 18 Lernjobs – Tipps, Tricks und Übungen für das eigenständige Lernen

Was ist ein Lernjob? Wie ist er aufgebaut? Was bringt er mir? Das neue Lehr- und Lernmittel von Christine Trachsler und Christine Stadler regt Lernende dazu an, sich mit einem Thema aktiv auseinanderzusetzen und mit Hilfe von Vorwissen und Inputs selbständig neue Kompetenzen zu persönlichen Lernthemen zu erwerben. Präsentiert werden konkrete und einfach umsetzbare Lerntipps, die zu einem »Lernkick« verhelfen. Die Workshopteilnehmenden erhalten Inputs, wie ein Lernjob aufgebaut ist und im Unterricht gezielt eingesetzt werden kann, so dass Lernende erfolgreicher werden und ihre Lernlust steigern. Anhand von Beispielen wie Lernplanung, Prüfungsangst oder Schreibtischordnung entsteht ein Einblick in die unterschiedlichen Lernjobs.

WS13: Dr. Jakob von Au: Draußen unterrichten macht Schule

Das neue Handbuch »Draußen unterrichten« bietet unzählige Ideen für den Unterricht in der Natur, vorwiegend für den Primarschulbereich. Alle beschriebenen Aktivitäten sind praxiserprobt und einfach umzusetzen. Die Natur ist in allen Aktivitäten Lernumgebung und Lerngegenstand zugleich. Das Buch liefert außerdem wertvolle Tipps und Tricks für das Lernen im Freien und zeigt den großen Lerngewinn solcher Unterrichtsformen auf. Der Workshop wird (zumindest bei gutem Wetter) im Freien stattfinden. Anhand des Handbuchs »Draußen unterrichten« werden vorwiegend Umsetzungsmöglichkeiten von Unterricht im Freien thematisiert und Argumente für das draußen Unterrichten diskutiert.

 

Bilder: thinkstockphotos.de (Moodbild), Aysenur Catik/ Die Hoffotografen (Bild von Prof. Dr. Charlotte Klonk)